Schwangerschaft in Asien – China
Geburtenrate:
1,57 Geburten / Frau
12,17 Geburten / 1.000EW
Nach dem zweiten Weltkrieg begann ein explosionsartiges
Bevölkerungswachstum in China. Um dem entgegenzuwirken, wurde
vor 35 Jahren die Ein-Kind-Politik eingeführt, um Hungersnöte zu
verhindern und einen wirtschaftlichen Fortschritt zu ermöglichen.
Eheleuten, die sich nicht daranhielten, drohte eine Geldstrafe,
erzwungenen Schwangerschaftsabbrüchen und Zwangssterilisationen.
Jahrzehnte lang galt in China eine strenge Ein-Kind-Politik.
Ende Oktober 2015 wurde die Ein-Kind-Politik offiziell aufgehoben, nun
herrscht das Problem der Alterung der Gesellschaft.
Drei von vier Ein-Kind-Familien wollen gar kein zweites Kind. Weil sie
nicht wissen, wie sie Beruf und Kinder vereinbaren sollen, und es zu
teuer ist – Städte wie Peking und Shanghai gehören zu den teuersten
der Welt. Wer darüber hinaus keine Großeltern zum Helfen oder
genügend Geld für Hauspersonal hat, bekommt ein Problem.
Nun herrscht also Freiheit im Thema Schwangerschaft in dem großen
asiatischen Land. Trotzdem scheint die Gründung einer großen Familie
wenig wichtig zu sein. Wie dieser Prozess wohl weitergehen wird


Gedanken zum heutigen Tag:
Darf es sein, dass der Staat die eigene Familienplanung bestimmt?
Was macht dies mit der Gesellschaft?
Würde ich mich in einem solchen Land wohlfühlen, wo über meine
Freiheit derart bestimmt wird?
Wie könnte es sich in China weiterentwickeln?

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